Wähler Initiative Rosenheim e.V. 

 

Presse / Aktuell zu Stadtrat und Kommunalpolitik in Rosenheim

Diese Seite zeigt Nachrichten und Themen zu Stadrat und Kommunalpolitik in Rosenheim, Stellungsnahmen zur Politik im Stadtrat und Themen um die Wählerinitiative.

 

Kultur pur 2011: Kleinkunst 2011 feierte in Rosenheim, 15. Okt.

Kultur pur, das Kleinkunstereignis der Wählerinitiative Rosenheim fand am 15. Oktober, 19:30, im Theater am Markt OST, Chiemseestraße 31 statt.

zur Nachschau

 

Die Rosenheimer Kleinkunst feiert "Kultur pur 2009", ein Besuchsbericht

Von Raphaela Hinterberger

Zum 14. Mal „Kultur pur“ erlebten die begeisterten Besucher des bunten Zauber-,Musik- und Kabarettabends der Wählerinitiative Rosenheim (WIR) im Tam-Ost in Rosenheim. Organisator und WIR-Vorsitzender Werner Rösler hatte bei seiner Begrüßung wahrlich nicht übertrieben, als er die mittlerweile mehr als etablierte jährliche Veranstaltung ein „Kleinod im regionalen kulturellen Leben“ nannte und eine „gelungene Mischung“ ankündigte.

Den Auftakt machten die energischen „Kids in motion“ unter der musikalischen Leitung der Gesangspädagogin der Rosenheimer Musikschule Lynda Kemeny. Die begabten Nachwuchs-Sängerinnen und -Sänger rissen die Zuhörerschaft bei Songs wie „If momma was married“ aus dem Broadway-Musical „Gypsy“ mit Darbietungen, für die die „Kids“ bereits beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet worden waren.

Mit viel Witz und Charme „verzauberte“ sodann Marco Stehböck, Absolvent der Münchner Zauberschule und Beruf Krankenpfleger am Rosenheimer Klinikum, seine Fans, Er verblüffte durch unglaubliche Kartentricks oder Mentalmagie und verwandelte einen 10-Euroschein ganz unauffällig in einen 50-Euroschein.

Mit einem Nervenkitzel anderer Art sah sich Michael Fankhauser von dem Comedy-Duo „Mare und Miche“ konfrontiert, denn ihm wurde als Mares „Maria Fankhauser“ ängstlicher Beifahrer am laufenden Band übel.
Das Nachspielen dieser witzigen Autofahrerszene hatte großen Unterhaltungswert, denn die kleinen Streitereien des Paares dürften so manchem Besucher nicht ganz fremd vorgekommen sein.

Nach der Pause ermahnte die irische Gruppe „Up the banner“ dazu, während ihres Auftritts „nur ja nicht ganz ruhig zu sein“, denn sie wolle mit ihrer Musik die lockere Atmosphäre aus einem irischen Pub nach Rosenheim bringen. Mit Gitarre und irischer Bodhrán-Trommel gelang das den beiden Sängern und Instrumentalisten bei lässig dargebrachten Songs wie „My Heart's Tonight in Ireland“ auch vorzüglich. Als spannende Idee sollte sich die vehemente Aufforderung an das Publikum herausstellen, den Kehrreim eines zünftigen Seemannsliedes zu übernehmen.

Mit derbem Kabarett in bayerischer Mundart wartete hierauf das Tegernseer Multi-Talent Tobias Öller auf. Er spielte Auszüge aus seinem Soloprogramm „Chateau Rouge oder das Scheitern der Revolution“. Hierbei verwandelte er sich blitzschnell von einem Charakter in den nächsten und verlieh so dem verzweifelten Drogensüchtigen oder dem Freibier-Fredi in der Bauerndisko auf gleichermaßen gelungene Art und Weise Gestalt.

Den Abschluss des bunten Kleinkunstabends machte die gut aufeinander abgestimmte A-cappella-Gesangstruppe „Die 5 vor 12“ mit „deutschen Popsongs für Hirn und Herz. Die gewitzten und oftmals hintersinnigen Texte von Songs wie „Mädchen, lach doch mal!“ wurden durch den ganz eigenen Beat perfekt herausgestrichen.

Abgebildet hier

nach oben


 

Die Rosenheimer Kleinkunst feiert "Kultur pur 2009", organisiert von der Wählerinitiative Rosenheim

Kultur pur 2009 mit Leckerbissen der Rosenheimer Kleinkunstszene, am 17.11.2009 um 20:00 Uhr. Kreiert und organisiert ist "Kultur pur" von der Wählerinitive Rosenheim. Essen und Speisen: Wer gemütlich voher speisen möchte, sollte um 18:00 kommen. Reservierung Reservierungen sind möglich ab 1.11.2009 im Thater am Markt OST, Telefon: 08031/234180

nach oben
 

Die Rosenheimer Kleinkunst verwöhnt Ohren und Augen; Kultur pur 2008 der Wählerinitiative Rosenheim

„Kultur pur – Leckerbissen aus der Rosenheimer Kleinkunstszene“ bietet der lokalen Kleinkunst ihre Bühne – Im Theater am Markt (Ost). Dass es bei diesem Abend Entdeckungen zu machen gibt, dass noch nicht so bekannte Künstler die Chance haben, sich einem größeren Publikum zu präsentieren, dass durch die Vielseitigkeit der Darbietungen der Abend höchst vergnüglich und viel versprechend sein wird, das hat sich längst herumgesprochen, wie die ausverkaufte 13. Veranstaltung zeigte.

Werner Rösler, Vorsitzender der Wählerinitiative Rosenheim, der mit launigen Worten durch das Programm führte, wies darauf hin, dass sich in diesen 13 Jahren ca. 80 verschiedene Darsteller aus Rosenheim und näherer Umgebung präsentierten.

Zum Auftakt machte das Vokal-Ensemble „Bella Voce“ gleich Stimmmung; mit 12 Sängern und Sängerinnen, sowie einem Pianisten und einem Percussionisten. Diese Gruppe aus Brannenburg, unter der Leitung von Markus Kotschenreuther, ließ von Beginn an den Funken der Musik-Begeisterung auf das Publikum überspringen, bot Gospel und Pop, Klassik und Ohrwürmer der Comedian Harmonists. Songs wie „Michelle“, „King of the road“ oder „It´s raining man“ führten dazu, dass die Gruppe mit Beifallstürmen verabschiedet wurde. Nächste Gelegenheit, „Bella Voce“ in Rosenheim zu hören, besteht am 6.12. um 14 Uhr auf dem Rosenheimer Christkindl-Markt.

Der nächste Künstler war Andreas Kilger, der in einem experimentellen Kurzstück ein Gedicht von Daniil Charms – einem russischen Schriftsteller des Absurden – verarbeitete. Mit einem mitgebrachten Ein-Mann-Kasperl-Theater sorgte Kilger mit seinem „Theater Knuth“ für ungeahnte Überraschungen. Fingerspiele, skurrile Figuren, Ironie und Groteske bekamen Raum auf der Bühne. Verblüffung und Erheiterung sorgten für Diskussionen über das Stück in der Pause.

Zuvor aber zog der Halfinger Gitarrist Klaus Hauenstein als Neil Young-Interpret die Zuhörer in seinen Bann. Mit einem musikalischen Querschnitt zum Schaffen des Ausnahmekünstlers Young spielte Hauenstein in Perfektion wunderschöne Songs im weichen, akustischen Gitarrensound. Dazwischen brachte der Interpret zahlreiche Anekdoten von Neil Young zum Besten und verabschiedete sich unter Riesenbeifall mit dem berühmten „Heart of Gold“ vom Publikum.

Nach der Pause war wieder Klassik angesagt. Das Rosenheimer Gitarrenduo Andrea Humbach und Helli Resch zeigte, wie sich perfekte Klangreinheit anhört und verwöhnte die Ohren der konzentrierten Zuhörer mit Stücken aus Brasilien, Deutschland, Polen und Venezuela und verabschiedete sich mit wunderschönen mexikanischen Weisen. Für die angekündigte Gründung eines „Vereins der Freunde der klassischen Gitarre“ dürften die beiden Gitarrenprofis viel Interessenten gefunden haben.

Völlig anders trat der nächste Künstler auf, den nicht Fingerfertigkeit auszeichnete, sondern Muskelkraft: Der Drehorgelspieler Andreas Wenzel aus Frasdorf, der seit 18 Jahren Wirtshäuser in und um Rosenheim singend und spielend bereist. Die Bühne blieb leer, denn der Künstler stand mitten im Publikum und veranlasste dieses auch noch, teilweise entsetzliche Schnulzen mitzusingen. Die Zuhörer wurden zum großen Vergnügen aller zu Mitwirkenden und sangen Schlager der 50er Jahre aus voller Brust mit. Auch die Jüngeren im Theater schlossen sich bald dem Gesang an, nachdem die Texte auf die Bühnenleinwand projiziert worden waren. Mit Lachtränen in den Augen wurde der Drehorgelmann vom begeisterten Publikum verabschiedet.

Den Reiz von "Kultur pur" macht die Vielfältigkeit der Darbietungen aus.
Und so setzte auch die letzte auftretende Gruppierung wieder völlig andere Akzente – die Gruppe „Lowdown“unter der Leitung von Andreas Kilger, der ja bereits als Theatermann aufgetreten war. „Lowdown“ spielte Blues von der rauen Art – Downhome Delta-Blues. Auf der Grundlage von alten Bluesstücken der 20er und 30er Jahren fanden sich Eigenkompositionen und äußerst originelle Neuinterpretationen. Dabei überzeugten Andreas Kilger mit meisterhaftem Fingerpicking auf der Gitarre, Rochus Wede am Waschbrett und mit Percussion und Günter Wimberger mit dem Bass. Heiko Rossmann aber setzte der Gruppe die musikialische Krone auf, weil er durch virtuoses Mundharmonikaspiel und ständig wechselnden Klang- und Tonkörpern die Zuhörer verzauberte.

Als Werner Rösler die Mitwirkenden nochmals zusammen auf die Bühne geholt hatte und allen eine Rose überreichte, wollte der Beifall kein Ende nehmen. Schon gab es die ersten Anfragen nach „Kultur pur“ im Jahr 2009…

nach oben
 

Die Rosenheimer Kleinkunst feiert mit Kultur pur 2008 und der Wählerinitiative Rosenheim

Kultur pur 2008 mit Leckerbissen der Rosenheimer Kleinkunstszene, am 18.11.2008 um 20:00 Uhr. Kreiert und organisiert ist Kultur pur von der Wählerinitive Rosenheim.

Programm hier

Essen und Speisen:

Wer gemütlich voher speisen möchte, sollte um 18:00 kommen.

Reservierung

Reservierungen sind möglich ab 1.11.2008 im Thater am Markt OST, Telefon: 08031/234180

nach oben
 

WIR Ziele für die Arbeit im Rosenheimer Stadtrat

Die Wählerinitiative Rosenheim (WIR) lud zur Jahreshaupversammlung - und die Mitglieder erschienen zahlreich.
Armin Furtner leitet in Vertretung des verhinderten Vorsitzenden Werner Rösler de Versammlung.
Im Rechenschaftsbericht des Vorstands blickte Furtner zurück auf den Kommunalwahlkampf und die Stadtratswahlen 2008. Zwar könne die WIR als kleine Initiative, die sich selbst finanziere, weder materiell noch personell mit den politischen Parteien mithalten und habe dies auch nicht versucht. Es gibt in Rosenheim genügend Bürger, die nicht zuletzt deshalb die WIR attraktiv fänden.

Inhaltlich halte die WIR mit anderen Gruppierungen sehr wohl mit und deshalb habe die WIR die Zahl ihrer Mandate halten können. Dabei sei besonders erfreulich, dass die im Sinne von Ökologie und bewusster Stadtentwicklung ausgerichteten Stadträte gestärkt worden seien. Deshalb werde die WIR sowohl mit der ÖDP, mit der eine Ausschussgemeinschaft eingegangen worden sei, als auch mit den Grünen eng zusammenarbeiten. Die bevorstehenden Herausforderungen mit der Landesgartenschau 2010, der Umgestaltung des Bahnhofs oder der Neugestaltung des Salzstadels verlangen den Stadträten viel Einsatz ab. Dabei ist die WIR auf die Unterstützung der Rosenheimer Bürger angewiesen.

In der Diskussion wurde bedauert, dass der Bereich des Sozialen durch die Weigerung einer knappen Mehrheit im Stadtrat, einen Ausschuss für Sozialangelegenheiten einzurichten, in den Hintergrund gedrängt werde. Stadrätin Bärbel Thum wies auf die Leistungen der Sozialen Stadt, deren Förderung auch nach Ablauf des Jahres 2008 weitergehen müsse. Dei MItglieder nahmen mit Unverständnis zur Kenntnis, dass eine Mehrheit im Bauausschuss der Bahn gestatten wolle, eine große Glücksspielhalle im Bahnhof einzurichten, obwohl der entsprechende Bebauungsplan dies ausschließe. Die Stadträte Bärbel Thum und Franz Weiland berichteten hierzu, sie hätten zusammen mit anderen kritischen Stadträten erreicht, dass dieses Thema noch mal im Ferienausschuss behandelt werde.
Erfreut nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, dass WIR-Stadtrat Franz Weiland im Rosenheimer Stadtrat zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses gewählt worden ist. Dies zeigt, dass den WIR-Stadträten über Parteigrenzen hinweg Kompetenz zugesprochen werde.
Die Kassenbeauftragte der WIR, Wilhelmine Hellstern, erläuterte in ihrem Kassenbericht die finanzielle Situation. Der WIR-Wahlkampf wurde exakt mit den angesparten Mitteln finanziert und die Mitgliederbeiträge und –spenden verantwortungsvoll und sparsam eingesetzt. Andere Mittel stehen der WIR nicht zur Verfügung, so sichert sich die Initiative ihre Unabhängigkeit.
Die Revisoren bestätigten die Ausführungen der Kassenbeauftragten und sprachen von einer „Punktlandung“. Für Revisorin Sabine Hauswirth, die tournusmäßig ausschied, wurde Richard Hofbauer als neuer Kassenrevisor gewählt.

Die Mitglieder richteten noch zahlreiche Anfragen an Vorstand und Stadträte, etwa zu Rosenheimer Verkehrsproblemen wie in der Mangfallstraße, Lärmschutz an der Panorama-Schwaig-Trasse, Parken auf dem Ludwigsplatz usw. Nach ausführlichen Diskussionen schloss Armin Furtner die Versammlung mit der Feststellung, dass die WIR sehr lebendig und in der Stadtpolitik weiterhin notwendig sei.

nach oben
 

Stadtratswahl Rosenheim 
WIR sehr rührig

In der Wahlkampfabschlussveranstaltung der Wählerinitiative Rosenheim (WIR) in der Gaststätte Weinlände äußerte sich Vorsitzender Werner Rösler zufrieden über den Ablauf der Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2008 in Rosenheim. Er nannte es eine tolle Leistung einer kleinen Wählergruppe wie der WIR, ohne Steuergelder, die den politischen Parteien zur Verfügung stünden, und ohne Spenden aus der Wirtschaft Präsenz zu zeigen und sich von der Materialschlacht der Parteien nicht einschüchtern zu lassen. Der gesamte Vorstand hoffe, so Rösler, dass der ehrenamtliche Einsatz des WIR-Wahlkampfteams und der beiden Stadträte mit einem dritten Stadtratsmandat belohnt werde.

Mehrere Mitglieder kritisierten die taktischen Spielereien der großen Parteien. Es sei eine Irreführung der CSU, wenn Oberbürgermeisterin Bauer auch auf der Stadtratsliste ihrer Partei kandidiere. Die OB könne doch nicht ernsthaft glauben machen, sie sei sich ihrer Wiederwahl als OB nicht sicher und müsse deshalb auch als Stadträtin der CSU kandidieren. Noch unverständlicher sei die Kandidatur der Bundestagsabgeordneten Graf auf der SPD-Stadtratsliste. Entweder nehme Frau Graf ihr Bundestagsmandat in Berlin nicht ernst oder eine Stadtratstätigkeit in Rosenheim.

Die Stadträte Bärbl Thum und Franz Weiland berichteten über aktuelle Themen aus dem Stadtrat, die auch in der kommenden Periode von Bedeutung sind.
So habe die WIR hinsichtlich der Möglichkeiten eines großflächigen Einzelhandels am Bahnhof mit zur Verhinderung beitragen können. Die Innenstadt sei nun aber durch gigantische Einzelhandelsplanungen im Bereich Aicherpark bedroht. Der bisherige Umgang mit Grünflächen, Bäumen und Natur in Rosenheim mache erforderlich, dass mehr umweltbewusste Kandidaten in den Stadtrat gewählt werden. Bei diesem Thema wies Schriftführerin Fini Kohwagner darauf hin, dass die WIR die Entscheidung für die Landesgartenschau von Anfang an mitgetragen habe. Die aktuelle Haltung der Stadtratsmehrheit, für die Gestaltung der Landesgartenschau erst mal Kahlschläge zu veranstalten, um dann neu zu pflanzen, mache es jedoch schwer, an eine erfolgreiche, ökologisch ausgerichtete Landesgartenschau zu glauben. Stadtratskandidatin Bianca Stein-Steffan ergänzte, dass gerade Gruppierungen, die in ihren Programmen das Wort „Heimat“ stets strapazierten, meist dabei seien, wenn die Landschaft in Rosenheim durch Straßenbau und Versiegelung der Grünflächen dem Flächenfraß geopfert werde. Katharina Schlegl-Kofler als weitere Kandidatin nannte es bezeichnend, wenn im Wahlprospekt der CSU unter Verkehr der Begriff ÖPNV gar nicht vorkomme. Dagegen werde eine Fahrradinitiative angekündigt, nachdem gerade die Stadtratsmehrheit den Radwegebau jahrelang sträflich vernachlässigt habe.

Stadtratskandidat Helmut Türk-Berkhan beklagte, es seien viele Mitbürger an den gesellschaftlichen Rand gedrängt worden. Diese kämen jedoch in den kommunalen Wahlprogrammen der Parteien kaum vor. Deshalb forderte Türk-Berkhan unter anderem einen städtischen Armutsbericht, die Erstellung eines Sozialstadtentwicklungsplanes und eine Verbesserung der Leistungen für Hartz-IV-Empfänger auf freiwilliger Basis. Zweiter Vorsitzender Armin Furtner bedankte sich als Diskussionsleiter für die vielen Beiträge und stellte abschließend fest, es bedürfe nach wie vor einer kritischen, wirklich unabhängigen und kreativen Kraft im Rosenheimer Rathaus und das werde auch weiterhin die WIR sein.

nach oben
 

Grüne/WIR Fraktion im Rosenheimer Stadtrat 
Bäume in Rosenheim

Grüne/WIR des Rosenheimer Stadtrats widmete sich am letzten Wochenende den "Bäumen in Roseneheim.
Diese Stadtratsfraktion hatte in 2007 jeden Monat einen "Baum des Monats" im Stadtgebiet ausgewählt und beschrieben. Jetzt präsentierten die Grünen/WIR die gesammelten Fotographien Ihrer Geschäftsstelle als Ausstellung.

Der OB-Kandidat der Grünen, Karl-Heinz Brauner, hatte für die Ausstellungseröffnung einen Baumkuchen spendiert, den er als bessere Alternative zu den Baumfällaktionen in Rosenheim zersägte und den zahlreichen Besuchern anbot. Fraktionsvorsitzender Franz Lukas erläuterte den Gästen den Hintergrund der Aktion und verwies auf zahlreiche Beispiele von unnötigen Baumfällaktionen der Stadt Rosenheim. Wie aktuell das Thema Baumschutz in Rosenheim ist, wurde anhand von Abbildungen der 21 Linden dargestellt, die in der Prinzregentenstraße beseitigt werden sollen.

Grüne/Wir des Rosenheimer Stadtrat
v. li. Kark-Heinz Brauner, R. Georg, Franz Lukas,
Bärbl Thum und Franz Weiland

Die Veranstaltung wurde musikalisch von dem Duo Monika und Stefan Hutter mit Querflöte und klassischer Gitarre umrahmt, was großen Zuspruch und die erfolgreiche Forderung nach Zugaben fand. Stadtrat Franz Weiland trug zum Thema eigene Gedichte vor. Besonderen Anklang fand seine augenzwinkernde Forderung, aufgrund der Argumentation der Stadtverwaltung, Bäume müßten zum Schutze der Bürger vor herabfallenden Ästen gefällt werden, sollte man auch zum Schutz der Stadtverwaltung vor herabfallenden Meteoren das Rathaus abreißen. Einige der Besucher wiesen auf bestimmte Bäume im Stadtgebiet hin und regten an, diese in die Auswahl als Baum des Monats aufzunehmen. Die zufriedenen Veranstalter versprachen es.

nach oben
 

Riesenerfolg: Kultur pur '07  
Wählerinitiative Rosenheim gab der Kleinkunst eine Bühne

Die von der Wählerinitiative servierte Kleinkunst waren echte Schmankerl.

Die bebilderte Nachschau zur Veranstaltung "Theater am Markt OST" gibt's hier. Genießen und schön feiern - so präsentiert sich eine andere Facette der Kommunalpolitik.

nach oben
 

Kommunalwahl Stadtrat Rosenheim, Landesgartenschau 2010 und Salzstadel; die Themen im November 

In der letzten Versammlung der Wählerinitiative Rosenheim (WIR) begrüßte Vorsitzender Werner Rösler die zahlreich erschienenen Mitglieder. Rösler stellte fest, dass viele Bürger von den politischen Parteien enttäuscht seien, was angesichts der aktuellen Politik der großen Parteien nicht weiter verwunderlich sei, wenn man sich die Situation von alten Menschen oder die Kinderarmut ansehe, während die Volksvertreter den Eindruck erwecken, rasches Handeln sei nur bei Diätenerhöhungen möglich.

Kommunalwahl Rosenheim 2008 wieder mit uns

Deshalb sei es erfreulich, wenn bei den anstehenden Kommunalwahlen im März 2008 die WIR wieder als parteilose, wirklich unabhängige Kraft in der Stadt Rosenheim antrete und den Bürgern in der Kommunalpolitik eine Alternative biete. Zweiter Vorsitzender Armin Furtner ergänzte, dass die erforderlichen Arbeiten für das Aufstellen einer Liste erfolgt seien und man somit die Aufstellungsversammlung festlegen könne.

Liste zur Stadtratswahl komplett

Nachdem Schriftführer Gerd Fiedler bestätigt hatte, dass sich 44 Kandidatinnen und Kandidaten für eine WIR-Liste zur Verfügung stellen, beschlossen die Mitglieder der WIR, die Liste zur Stadtratswahl in Rosenheim in einer Wahlversammlung am 3. Dezember 2007 aufzustellen. Man war sich auch einig, an der OB-Wahl nicht teilzunehmen, sondern sich voll auf die Stadtratswahl zu konzentrieren.

Hier gebe es auf vielen Feldern eine Menge zu tun, erklärten die beiden Stadträte der WIR, Bärbl Thum und Franz Weiland. In punkto Verkehrspolitik sei festzustellen, dass nach wie vor von der Stadtratsmehrheit auf Straßenbau gesetzt werde, statt endlich die Weichen für einen effektiven öffentlichen Personennahverkehr zu stellen. Man sehe ja an der Panorama-Schwaig-Trasse, dass die hochgejubelten Erwartungen nicht zu erfüllen gewesen seien: wie von der WIR vorausgesagt, beklagen sich die Bürger von Aising und Pang über die nicht eingetroffene Entlastung, während die Aisingerwies unter den Folgen von Stau und Lärm leide. Franz Weiland ärgerte sich zudem, dass die von der WIR so oft eingeforderte Geschwindigkeitsüberwachung in Tempo-30-Zonen in Rosenheim bis dato nicht wesentlich vorangekommen sei. Hier müsse der Druck auf die Verantwortlichen im kommenden Jahr stärker werden.

Landesgartenschau 2010 und Verkehr

Stadträtin Thum brachte das Thema Verkehr auch mit der Landesgartenschau in Verbindung. So sehr die WIR auch die Landesgartenschau 2010 in Rosenheim begrüße und unterstütze, so müsse doch darauf geachtet werden, bei den Vorbereitungen den Besucherverkehr - etwa durch einen Shuttledienst - stadtverträglich zu gestalten. Einen Großparkplatz ausgerechnet in einem Landschaftsschutzgebiet zu errichten, wie derzeit überlegt, werde die WIR auf keinen Fall mittragen.

Salzstadel, Bahnhofsgelände bleiben Rosenheimer Brennpunkt

Ebensowenig werde sich die WIR daran beteiligen, dass durch Planungen am Riedergarten erneut der immer spärlicher werdende Baumbestand reduziert werde. Man solle, so die beiden Stadträte, den Riedergarten endlich in Ruhe lassen und sich stattdessen auf drängende Probleme wie die Gestaltung des Salzstadels oder des Bahnhofgeländes konzentrieren. Natürlich werde die WIR von ihrem Verständnis her auch gegen den Abriß des denkmalgeschützten Gebäudes am Bahnhofsvorplatz heftigen Widerstand leisten.
Vorsitzender Rösler freute sich über die angeregte kommunalpolitische Diskussion und schloss die Versammlung mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung bei der Aufstellungsversammlung.

nach oben
 

WIR bewegt "Einiges" in Rosenheim und Stadtrat 

Die Wählerinitiative Rosenheim (WIR) traf sich zur Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Werner Rösler bedankte sich bei den Mitgliedern, die auch im vergangenen Jahr immer wieder zahlreich zu den Monatsversammlungen erschienen seien, beim gesamten Vorstand für die kontinuierliche Arbeit und bei den Stadträten Bärbl Thum und Franz Weiland für ihren engagierten Einsatz in den Stadtratsgremien.

Hinsichtlich der kommunalpolitischen Arbeit sei die WIR auch im Berichtsjahr präsent gewesen und habe ihre eigenständige Position zu vielen Themen in der Öffentlichkeit vertreten. Für die Qualität der Arbeit der WIR-Stadträte spreche, dass es den Vertretern einer kleinen Gruppierung gelungen sei, immer wieder Erfolge im Stadtrat zu erzielen. Als Beispiele nannte Rösler die beschlossene Geschwindigkeitsüberwachung in Tempo-30-Zonen, die Durchführung eines Stadtrats-Workshops zum Thema Bahnhofsgelände, der Verzicht der Stadt auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit oder Aktionen zum Baumschutz.

Zusammenfassend wies Werner Rösler darauf hin, dass die WIR für die Kommunalwahl in Rosenheim im März nächsten Jahres gerüstet sei und das Potential habe, auch in der nächsten Stadtratsperiode mindestens mit zwei Stadtratsmandaten vertreten zu sein.

Kassenbeauftragte Wilhelmine Hellstern erklärte in ihrem Kassenbericht, obwohl die WIR nur über Mitgliederbeiträge und-spenden verfüge, könne der Verein auch in finanzieller Hinsicht am Kommunalwahlkampf teilnehmen, natürlich nicht in den übertriebenen Dimensionen der großen Parteien. Eine teure Materialschlacht verbiete sich für die WIR aber schon aus prinzipiellen Gründen. Nachdem Kassenprüfer Dr. Bernhard Kofler den Kassenbericht von Frau Hellstern ohne Beanstandung bestätigte, wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Sodann wurde ein Wahlvorstand unter Vorsitz von Ludwig Rotter bestellt, der die Neuwahl des WIR-Vorstandes mit folgenden Ergebnissen durchführte: 1. Vorsitzender Werner Rösler, 2. Vorsitzender Armin Furtner, Kassenverantwortliche Wilhelmine Hellstern, Schriftführer Gert Fiedler und Pressesprecherin Josefine Kohwagner. Zur Kassenprüferin wurde Sabine Roleder gewählt. Werner Rösler gratulierte zum Abschluss der Versammlung Gert Fiedler und Ludwig Rotter jeweils zu einem "runden" Geburtstag.

nach oben
 

 

Große Teilnahme an WIR Mitgliederversammlung 

In der trotz Ferienzeit gut besuchten Mitgliederversammlung der Wählerinitiative Rosenheim (WIR) wurden zahlreiche kommunalpolitische Themen erörtert. Dass die Stadtwerke weit außerhalb Bayerns in Herne in ein Steinkohlekraftwerk investieren wollen, stieß auf entschiedene Ablehnung der Versammlung. Angesichts der aktuellen Diskussion um Klimawandel und CO2-Reduzierung komme die beabsichtigte Maßnahme völlig zur Unzeit und sei darüber hinaus ein finanzielles Wagnis. Die Stadtwerke sollten in der Stadt tätig sein und sich aus Herne heraushalten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch Unmut laut, dass die Stadtwerke trotz negativer Gutachten offensichtlich weiter an der Absicht festhalten, die kostbare Landschaft am Hofstätter See durch Pumpversuche zu zerstören.

Stadtrat Franz Weiland berichtete aus dem Verkehrsausschuss und zeigte sich erfreut, dass im Rathaus hinsichtlich des Radwegebaus ein Umdenken stattgefunden habe. Noch in den Haushaltsberatungen seien diesbezügliche Anträge der Grünen/WIR abgelehnt worden, aber nun sei wohl bei der Stadtratsmehrheit - wenn auch spät - die Erkenntnis angekommen, dass eine Landesgartenschau ohne ein ordnungsgemäßes Radwegenetz eine halbe Sache sei. Die WIR müsse darauf achten, dass die zugesagten 990 000 Euro auch wirklich vollständig in den Radwegebau fließen werden.

Zur aktuellen Diskussion um die Aktivitäten von Bibern betonten die Stadträte Bärbl Thum und Franz Weiland, es müsse darauf geachtet werden, dass sich Vorbehalte gegenüber den scheuen Nagetieren nicht verstärken würden. Schlagzeilen wie "Biber toben sich aus" seien geeignet, den Biber als bedrohliche Gattung darzustellen. Dem sei aber nicht so, denn Biber entfernen sich nicht weiter als rund 20 Meter von ihrem Gewässer und brächten großen Nutzen für Gewässer und Artenvielfalt. Erforderlich sei ein Wildtiermanagement und Beratung durch spezielle Biberbeauftragte.

Als wenig hilfreich bezeichnete Stadtrat Weiland den Antrag der CSU, wonach die Stadt straffällig gewordenen Pädophilen den Kontakt mit Kindern verbieten solle. Hier solle wohl auf kommunaler Ebene von Versäumnissen der Staatsregierung abgelenkt werden. Schließlich könne die Stadt nur auf ihrem Gebiet tätig werden. Wie aber könnten Kinder vor auswärtigen Pädophilen bewahrt werden, fragte Weiland. Also solle die CSU auf Landes- und Bundesebene tätig werden, statt auf kommunaler Ebene an Problemen herumzudoktern, die nur landesübergreifend gelöst werden könnten.

Stadträtin Bärbl Thum berichtete über ein Bauvorhaben an der Eichendorffstraße. In dem mit alten, schützenswerten Bäumen bewachsenen Grundstück sollten zwei Stadtvillen Platz finden. Dazu hätte der wertvolle Baumbestand gerodet werden müssen. Zwar sei es ein städtebauliches Ziel der WIR, im Innenbereich zu verdichten, jedoch müsse dies mit Vernunft und Augenmaß geschehen. Leider fehle häufig die nötige Sensibilität, es zähle oft nur der Profit. Durch massive Einsprüche der Anwohner und die Unterstützung der WIR müsse nun eine Umplanung vorgenommen werden, damit die wertvollsten Bäume erhalten werden können.

nach oben